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Clusterkopfschmerz

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21.12.2017

Datum der letzten Aktualisierung

Clusterkopfschmerz

Autor: Manfred Dwenger, Facharzt für Neurologie

Der Clusterkopfschmerz (CKS) wurde früher auch Erythroprosopalgie genannt, was soviel heißt wie : das Gesicht ist rot und tut weh. Auch lief die Krankheit lange unter der Bezeichnung Bing-Horton-Syndrom, so genannt nach den Erstbeschreibern. Die heutige Bezeichnung leitet sich von dem Umstand ab, dass die Attacken zumindest meistens in einer Häufung (Cluster=Haufen) über mehrere Wochen auftreten, um dann für geraume Zeit zu verschwinden. Leider ist es so, dass die Clusterkopfschmerz auch chronisch werden können, sodass die Bezeichnung immer noch nicht ganz glücklich ist.

Charakteristika des CKS:

- streng einseitig, gewöhlich ums Auge herum lokalisiert

- Rötung des Gesichts, des Auges, Tränenfluss, verstopfte Nase

- Attackendauer meist 30-45 Minuten

- oft auch nachts oder immer um dieselbe Uhrzeit

- extreme Schmerzstärke (“vernichtend, brutal, grausam” sind häufige Attribute)

- motorische Unruhe: die Betroffenen laufen herum, drücken sich die Hand vors Auge, würden am liebsten gegen die Wand rennen

- meistens Männer betreffend

Die Charakteristika sind eigentlich so typisch, dass es geradezu ein Kinderspiel ist, die richtige Diagnose zu stellen. Dennoch vergehen oft Jahre, bis dies tatsächlich geschieht. Wesentlich ist dann die Behandlung beim Spezialisten, da diese sehr komplex ist und einiges an Erfahrung voraussetzt.

Sinnvoll ist das Führen eines Kopfschmerzkalenders, um die Therapie vernünftig steuern zu können.

Kopfschmerzkalender für CKS

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